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„The only thing I’m going to say about that is that Italians are much better at life.“
– Sari Azout

Der junge Mann in der Bar begrüßt mich gleich am ersten Tag mit Handschlag. Wir werden uns etwas besser lernen kennen. Er geht auf eine Schauspielschule in Palermo, er ist ein aufgeweckter, gut gelaunter, junger Kerl. So wie es sein sollte in diesem Alter. Die Welt liegt wie eine Vielzahl von Möglichkeiten vor dir. Er hat sich entschieden. Er wird Schauspieler, er wird die Bar verlassen. Er wird Glück haben, seine Leidenschaft wird ihm schöne Momente bescheren, auf der Bühne, und wer weiß, vielleicht beim Film. Ich wünsche es ihm, denn er ist ein offener, gutherziger Mensch.

Ein Mensch ohne Hinterhalt, ein seltenes Exemplar. Vielleicht schon in jungen Jahren ein Fall für das Museum? Sperren wir ihn weg, bevor ihn das Leben verhunzt. Sonst ist es ja meist schnell klar. Sie reden, und du weißt sofort Bescheid, die sichern ab, sich, ihre Rolle, Status oder was sie sonst noch glauben schützen zu müssen.

Wann immer ich in die Bar komme, eine Ravazzata bestelle, aber wieder den Namen vergessen habe, führen wir einen kleinen Tanz auf. Ich stottere auf der Suche dem richtigen Wort. Er nimmt meine Ambition ernst, etwas besser italienisch zu sprechen, als ich es tue. Ich füge ein O ein, wo es nicht hingehört und vertausche Vokale. Bei meinen Versuchen erfinde ich eine Vielzahl neuer Worte. Mit keinem anderen Wort ergeht es mir so wie mit einer Ravazzata. Einmal versuche ich zu schummeln, drehe mich um und versuche auf dem Handy nachzuschauen, wo ich es mir notiert hatte. Die halbe Bar bricht in Gelächter aus. Immer wenn ich aufgebe und er mir auf die Sprünge hilfe, sage ich in etwa:

„Dabei ist es leicht. Ich weiß nicht, warum ich es mir nicht merken kann.“

„Sì, è facile.“

Die Dame, bei der ich später bezahle und die immer wieder amüsiert das kleine Theaterstück verfolgt hat, spielt mit. Sie will mir weitere Schmach ersparen und sagt mit einem Lächeln:

„Diciamo due pezzi e un caffè.“

Natürlich mache ich einen weiteren Anlauf, aber auch der versandet zwischen einem Pizzotto und diesem anderen Teil. Es könnte Theater, es könnte Spiel sein. Aber bis zum letzten Tag in Sant’Elia schaffe ich es nicht beim ersten Versuch. Die Götter verdrehen mir die Zunge, wenn ich es aussprechen will. Es gab Tage, an denen ich einen großen Bogen um eine Ravazzata machte.

Bei diesem ersten Besuch schaltet sich ein Mann in das Gespräch ein, der seinen Espresso an der Bar trinkt.

„Die Italiener und die Sizilianer verstehen sich nicht“, sagt er. „Und wir Sizilianer sind in aller Welt berühmt.“

Ich stimme ihm zu, was den zweiten Teil angeht, aber weil er ein diabolisches Lächeln aufgesetzt hat, frage ich nicht nach, welchen Exportschlager er meint – die Cosa Nostra, Frank Sinatra, dessen Vater aus Palermo stammt, oder einfach gutes Essen. Ich wage es nicht. Unser Schweigen steht wie ein schwarzer Monolith in der Luft. Hilfesuchend werfe ich dem Barmann einen Blick zu, auf seinem Gesicht zeichnet sich eine Spur Unbehagen ab.

Ein paar Tage später treffe ich den Sizilianer wieder. Er hat lediglich einen bösen Blick für mich übrig. Selbst mein “Buongiorno” führt nur zu einem beiläufigen Nicken.

An dem ersten Teil seiner Aussage scheint es auch einen Funken Wahrheit zu geben, je nachdem, wenn man fragt. Manche Sizilianer kämen im Leben nicht auf die Idee, sich als Italiener zu bezeichnen. Es ist eine vermessene Aufgabe für ein Nordlicht wie mich, das Verhältnis von Sizilien zu Italien zu ergründen zu wollen, zwischen dem „verdammten Süden„, „il maledetto Sud“, und dem Rest.

Sant’Elia ist nicht der verdammte Süden. Sant’Elia ist tranquillo. Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss. Als Fluchtfigur, die ich bin, als einer, der die Kunst der Flucht erlernen will, auf der Flucht vor der totalitären Tendenz der Moderne, die, auch klar, bis nach Sizilien reicht, neige ich dazu, aus den Menschen in Sant’Elia “ontologische Helden” zu machen. Melville bezeichnete sie so, weil sie trotz allem auf der Liebe zur Welt bestehen.

Ein älterer Mann sitzt bei trübem Wetter auf seinem Balkon und schaut aufs Meer. Wir grüßen uns und ich frage ihn, woher der ganze Sand käme, der sich auf den Autos über Nacht abgelagert hat.
Aus der Levante, aus Tunesien, sagt er.
Aber sei das nicht schön, wenn das Meer so aufgewühlt sei wie heute.

Das Leben, und wie es sich anfühlt, ist eine Frage der Anschauung. Es mag nichtig sein, das ist nicht schlimm, aber wenn wir es betrachten, können wir ein bedeutsames daraus machen. Es müssen nicht alle wissen, es braucht keine große Bühne, um zu gelingen.

Mag sein, dass er schon zwischen den Welten wandelt

So statisch und langsam das Leben in Sant’Elia scheint, alle kennen hier die Bewegung. Die, die fortgingen, und diejenigen, die zurückblieben. “Die Auswanderung war eine Hoffnung”, schreibt Vito Teti in “Maledetto Sud”, “aber vor allem eine Trauer, eine langwierige Trauer.” Es ging nach Norditalien oder noch weiter fort. Das Versprechen des Kapitalismus, dass du es an einem anderen Ort der Welt schaffen kannst, dir ein Leben in Wohlstand aufzubauen, wenn du nur bereit bist, hart zu arbeiten – dieses Versprechen reichte bis nach Sizilien. Das ist Teil der sizilianischen Geschichte. Es gibt ältere Damen, die mir von ihren Kindern erzählen, die das Dorf auf der Suche nach Arbeit verlassen haben, in Rom oder Mailand leben. Diese Geschichten wiederholen sich. Nicht alle nehmen es mit Gleichmut.

Eine meiner Nachbarinnen erzählt mir von einem Mann, der die Geschichte von Sant’Elia verkörpere. Er war Fischer, später muss er erfolgreich gewesen sein. Er legte Sardellen in Salz ein, acciughe sotto sale. Heute wandelt die Geschichte von Sant’Elia abends alleine durch den Ort. Er sieht schlecht und er trägt eine Mütze, die ineinander gefaltet ist. Ich kannte eine solche Mütze von Bildern, aber das sie jemand trägt, hatte ich noch nie gesehen. Sie wirkt clownesk, aus der Zeit gefallen, hätte aber das Zeug in Berlin oder Paris zu einem Modehit zu werden.

Berlin – das ist die Stadt, in der es Menschen gibt, die einen Pümpel als Kopfbedeckung tragen und damit durch die Stadt laufen. Was für eine Metapher. Ich habe es gesehen, kürzlich auf Instagram. Es schien nicht einmal gestellt. Wahrscheinlich ist es Kunst, Ausdruck eines absurden Daseins. Hätte er nicht wenigstens ein Schmetterlingsnetz sein können? So wie Daniil Charms, der es als Teil seiner Performance durch die Straßen des damaligen Leningrad getragen haben soll. Das konnte unter Stalinisten kein gutes Ende nehmen. Nahm es bekanntlich auch nicht. 

Kann sein, dass ich den Algorithmus trainieren muss, damit mir das nicht mehr gezeigt wird. Nach mehr als 37 Jahren in Berlin kann ich es nicht mehr sehen oder fühlen, diese Form der Resonanz. Ich lasse mir gerne einen kleinbürgerlichen Wunsch unterstellen, in der die Differenz zwischen Ich und Welt nicht mehr so sehr wehtun soll. Berlin tut selbst dann noch weh, wenn es mal schön ist. In Berlin gibt es einen Willen zur Hässlichkeit, zur Gleichgültigkeit, zur negativen Attitüde, gelegentlich zu einfachen Erklärungen, in Sizilien einen zur Schönheit, allen Schwierigkeiten zum Trotz. Kafka fragte: Wie kann man sich über die Welt freuen, außer wenn man zu ihr flüchtet?

Es ist nicht einfach, die Legende von Sant’Elia zum Lächeln zu bringen. Er steuert abends immer das Haus meiner Nachbarin an, um zu sehen, ob noch jemand davor sitzt, mit dem er vielleicht ein Wort wechseln kann. Ihn umweht bei jedem Schritt eine tiefe Einsamkeit. Das lässt sich aus der Ferne erkennen. Mag sein, dass er schon zwischen den Welten wandelt. So wie es einsamen Menschen am Ende ihres Lebens passieren kann.

Es gibt hier junge Frauen, die wie Heilige auf mich wirken, obwohl sie es vermutlich nicht sind. Sie ruhen in sich, freundlich und weise, weil der Malstrom der Zeit sie noch nicht ergriffen hat oder weil sie tief im Glauben verwurzelt sind. Das bilde ich mir zumindest ein. Natürlich habe ich nicht die leiseste Ahnung, was in ihnen vorgeht, welche Ambitionen sie haben, ob sie etwas anderes wollen, als Heilige mit immenser Leidensfähigkeit zu sein.

Es gibt das einsame Haus, die Casetta Bianca, auf den Felsen neben dem Strand, in dem niemand wohnt, außer im Hochsommer, wenn Urlauber dort untergebracht werden. Es dient als Hintergrund für unzählige Hochzeitsfotos, die hier jeden Tag gemacht werden.

Der Süden als Kulisse

Noch nie in meinem Leben ist mir so klar geworden, dass Menschen immer heiraten. Meine Abneigung gegen Hochzeiten ist so groß, dass ich höchstens an vieren in meinem Leben als Gast teilgenommen habe. Es war immer befremdlich, und die Scheidungsquote dieser Hochzeiten liegt bei 75 Prozent.

Sogar Kanadierinnen reisen in den Süden, um vor dieser Kulisse zu heiraten. Beim Einkaufen im Supermarkt hält mir eine junge Frau ihr Handy vor die Nase. Der Google-Übersetzer zeigt mir die englische und die italienische Version: Welchen Wein ich empfehlen könne? Sie kommt aus Toronto, und in fünf Tagen sei sie zu einer Hochzeit eingeladen – in Positano.

Als Lebensentwurf verstehe ich es, für mich selbst konnte ich eine Heirat als Möglichkeit nie in Betracht ziehen. Es schien mir nicht lebbar. Sokrates hat sich dazu ein Bonmot einfallen lassen. Wenn du eine gute Frau heiratest, wirst du glücklich. Erwischst du eine böse, wirst du Philosoph. Jene, die nicht heiraten, flüchten. Sie können es, weil sie nicht standhalten müssen.

Sprache, Essen und Gelassenheit sind Friedensstifter

Über all das ließe sich lange schreiben, über die Moderne, die Idee des Fortschritts, die Individualisierung und die Vormoderne, der sich hier vielleicht noch finden lässt in den Traditionen einer sizilianischen Familie. Klar trennen lässt sich das nicht, es bleibt ja niemand verschont. Da hilft der berühmte Satz aus dem “Gattopardo” von Giuseppe Tomasi di Lampedusa kaum weiter. “Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, muss sich alles ändern.” Den Leoparden habe ich mehrmals gelesen, nie als modernen Roman. Es ist ein Roman einer Zwischenzeit. Er beschreibt die Wirren der Risorgimento-Periode, in der Garibaldi mit Hilfe der „Tausend“ Sizilien von den Bourbonen erobert und Teil des neuen Königreichs Italien wird. Eine lange Geschichte.

Netflix verfilmt das Buch derzeit erneut. „Genau wie im Roman sind wir auch heute noch mit einer Gesellschaft konfrontiert, die in der Ungewissheit eines Übergangs gefangen ist, in der alte Traditionen mit neu aufkommenden Ideen und Werten kollidieren“, sagt Eleonora Andreatta, Netflix-Vizepräsident für italienische Originalserien, um die Relevanz des Stoffes zu begünden.

Ein anderer Satz aus dem Leoparden lautet: “Was wir Sizilianer nie verzeihen, ist, dass überhaupt etwas gemacht wird.” Aus der historischen Perspektive wird das verständlich. Während der Jahrhunderte war Sizilien Ziel zahlreicher Invasionen von den Griechen, Römern, Arabern, Normannen und anderen. Nicht immer hat das die Verhältnisse verbessert.

Dem oberflächlichen Blick ist nicht zu trauen, aber wenn ich die Familien am Strand von Sant’Elia beobachte, wirken sie glücklich. Die Kinder spielen im Sand und die Erwachsenen halten großzügig nach ihnen Ausschau. Das Chaos, das gelegentlich ausbricht, bringt niemanden aus der Ruhe. Es gehört dazu. Und immer gibt es etwas zu reden und zu essen. Alle kennen ihre Rolle, und niemand scheint darunter zu leiden oder sich behaupten zu müssen.

Die Sprache, das Essen und die Gelassenheit sind die großen Friedensstifter. Amore, mangiare und tranquillo sind die drei Worte, die aus dem Strom der Sprache in diesen ersten Wochen dieser Reise wie eine Philosophie der Weisheit herausragen.

Sie hält nichts von „va bene così“

“Va bene così”, sage ich zu dem Pizzabäcker. Ich will die Pizza mitnehmen. Das reicht so völlig. Er fängt sofort an mit Vasco Rossi. Ob ich das Lied kenne? Ich nicke, und er stimmt den Refrain an.

“Va bene va bene va bene va bene
Va bene va bene va bene va bene così
Va bene va bene va bene va bene
Va bene anche se non mi vuoi bene
Va bene
Telefonami… telefonami!”

Und dieses “Telefonami – Ruf mich an” versetzt ihn in Verzückung.

Seine jüngere Kollegin an der Kasse verfolgt den Auftritt mit versteinerter Miene. Sie hält nichts von “va bene così”. Sie begegnet mir, dem Fremden, mit Distanz. Als könnte ich nichts Gutes im Schilde führen. Es ist besser, wenn er wieder weg ist. Mach’ dich nicht mit ihm gemein. Mir ist das egal, meine Zuneigung gehört dem Pizzabäcker, die Pizza gehört mit zu den besten, die ich je gegessen habe. Ich riefe ihn an, hätte ich seine Nummer.

In Porticello lache ich mir in diesen ersten Tagen ungewollt eine Begleitung an. Porticello, das ist gleich um die Ecke, das ist in Laufweite. Es dauert keine drei Minuten. Aber das weiß ich noch nicht. Ich frage den Barmann nach etwas, das ich kaufen will.

“Das gibt es in Porticello”, sagt er. In meinen Ohren, so wie er es sagt, klingt es nach einer Weltreise. Porticello ist eine Hauptstraße, von der einige Gassen gen Norden hinunter zum Meer und dem kleinen Hafen führen und einige den Hang hinauf.

An einem Nachmittag laufe ich ziellos über diese Hauptstraße. Er steht neben einem Obststand. Ich grüße ihn, weil man das hier so macht und weil ich neugierig bin, wer mir antwortet und was sich aus den Gesprächen ergibt. Er will wissen, wo ich hin will und ob er mich begleiten könne. Er scheint noch zielloser als ich, aber ich will nicht unhöflich sein.

Unser Gespräch ist so simpel, wie es nur sein kann. Er sagt mir andauernd, wie schön ich sei. In der Wiederholung wird das etwas anstrengend. Ich sei doch alt, zu alt für ihn, er sei ja kaum fünfundzwanzig Jahre. Das Alter spiele keine Rolle, widerspricht er. Darauf führe ich das nächste Argument ein, ich hätte vier Kinder, zwei Mädchen und zwei Jungen. Was nicht stimmt. Ich greife zu einer Lüge, weil ich keine falschen Vorstellungen erwecken will. Das macht keinen Eindruck auf ihn, er findet mich immer noch schön. Es ist egal, was ich sage. Ich ahne, dass er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, was ich nicht vorhabe zu erfüllen. Ob er Jungs möge, frage ich ihn. Er nickt. Es sei egal, wer was möge. Er macht da keine Unterschiede. Er sagt wieder, wie schön ich sei.

Ich bin der Unwissende

Ich überlege, wie ich mich elegant aus der Affäre ziehen kann. Ich möchte nicht den ganzen Nachmittag mit ihm verbringen. Er spricht zudem noch schweres Sizilianisch, was die Sache nicht einfacher macht.

Ich schlage ihm vor, in der Bar ein Eis zu essen. Der Barmann sieht mich besorgt an. Natürlich kennen sich die beiden, so wie hier jeder jeden kennt. Ich bin der Unwissende. Mir fällt auf, dass mein neuer Begleiter einen bestimmenden Ton anschlagen kann, als er sein Eis aussucht. Er verlangt Service. Während er seine Kugel ableckt, hingebungsvoll, fast animalisch, legt er die Hand auf meinen Oberschenkel. Und er lässt sie dort liegen. Ich lasse das geschehen. Kein Grund in Panik zu verfallen. Ich lüge wieder. Ich müsse nach Termini Imerese. Er will mich begleiten. Das ginge leider nicht, sage ich. Schließlich lässt er von mir ab und verabschiedet sich. Ich sehe ihm nach, wie er zurück nach Porticello trottet.

“Man muss die Hoffnung abtöten”, schrieb Kierkegaard, “dann erst rettet man sich in die wahre Hoffnung.” Das haben auch andere vor ihm und nach ihm geschrieben. Und weniger religiös formuliert: Erst wenn die Hoffnung verschwunden ist, lässt sich das Leben leben.

Es kostet Mühe, zu hoffen nicht, zu fürchten nichts, hieß es ungefähr bei Ingeborg Bachmann. Es ist ein Satz der letzten Zuflucht. Hat mich nie enttäuscht.

Aber es ist der Satz von Kierkegaard, der mir einfällt, als mittwochabends eine Prozession durch Sant’Elia zieht. Sie tragen Kerzen und singen ihr Ave Maria. Ein sanfter Singsang schwebt über dem Dorf und meiner ehemaligen Fischerhütte. Über eine Stunde lang. Ich kann nicht sagen, dass es mich befremdet, ihre Ausdauer und die Wirkung erstaunt mich. Es erscheint mir wie eine tröstliche Trance, in der sie sich bewegen.

Der Padre gibt einen Satz vor und ein Schwarm weiblicher Stimmen folgt.
Ave, o Maria, piena di grazia,
Il Signore è con te.
Tu sei benedetta fra le donne
E benedetto è il frutto del tuo seno, Gesù.
Santa Maria, Madre di Dio,
Prega per noi peccatori,
Adesso e nell’ora della nostra morte.
Amen.

Bete für uns Sünder.